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Solarium Tipps: Darauf sollten Sie vor dem Besuch achten

Darauf solltest Du bei einer Benutzung eines Solariums achten

Um eine gleichmäßige Bräune auf der Haut zu erhalten, ist es am besten, wenn die Haut sauber und unverdeckt ist. Mit diesen Voraussetzungen kann ein sehr gutes Ergebnis bei einer Solarium Benutzung erzielt werden.

Damit die Sonnenbank am effizientesten genutzt werden kann, ist es ratsam, sämtliche Make Up Reste zu entfernen und keinerlei Objekte, wie Uhren oder Hals- und Fußketten, an seinem Körper zu haben und zu belassen. Die genannten Gegenstände verhindern nämlich das Aufprallen der UV-Strahlen auf der Haut, was zu unschönen Lücken in der Bräune führen kann.

Die Haut ist das größte Organ des Menschen, das mit Bedacht behandelt werden muss. Falls Sie also unter ärztlicher Behandlung derzeitig stehen sollten oder Medikamente konsumieren, ist es durchaus empfehlenswert vorher den Arzt um Rat zu fragen und sich beraten zu lassen, ob ein Besuch der Sonnenbank zurzeit möglich ist und keinerlei Nebenwirkungen und Risiken mit sich bringt.

Als wichtigste Faustregel der Solarium Benutzung gilt, dass die Haut nicht überreizt werden darf, was das Benutzen von Solarium Creme ungeheuer wichtig macht. Beim Kauf von Solarium Creme ist darauf zu achten, dass diese reich an Ölen, wie zum Beispiel Kokosöl, ist oder Inhaltsstoffe wie Sheabutter oder ähnliche aufweist. Denn die Haut kann bei der intensiven Bestrahlung austrocknen und im schlimmsten Fall rissig und spröde werden, wenn sie nicht entsprechend vorbereitet wird, um den UV-Strahlen ausgesetzt zu werden. Zudem sollte man seine Haut nicht zu langen und intensiven Sitzungen direkt am Anfang aussetzten, da der Wunsch, schnell braun werden zu wollen, damit viele Risiken auswirft. Dies gilt insbesondere für das Solarium für zu Hause, da man dort keinen fachgerechten Experten vor Ort hat und nur sein Ziel vor Augen hat. Eine Anwendung von einem Solarium für zu Hause sollte nur dann vorgenommen werden, wenn man schon Erfahrung mit dem Begehen von Solarien hat und weiß, was die eigene Haut für Stärken von UV-Strahlen benötigt. Informieren Sie sich weiterhin bei uns auf www.solarium-info.de, welches Heimsolarium am besten für Sie geeignet ist. Des Weiteren ist eine Anschaffung eines solchen Studios für daheim sehr kostspielig und rentiert sich erst nach langjähriger Benutzung. Bei einem Gesichtsbräuner rentiert sich das bereits nach wenigen Wochen.

Anfänger sollten erst zu einem Studio gehen, um dort fachgerecht beraten zu werden und um feststellen zu können, ob das Solarium einen Mehrwert für einen mit sich bringt. Weiterhin bieten wir hierzu auch sehr viel Wissen, dass es euch erleichtert ein Solarium zu verwenden bzw. ein Heimsolarium zu kaufen. Das Argument der Zeit- und Geldersparnis, die man durch Heimbenutzung eines Solariums erhält, sollte jedoch nicht ausschlaggebend für einen Beginner sein, da diese ersparte Zeit nicht mit dem Gesundheitsrisiken bei unbedachter Benutzung aufgewogen werden kann.

Die Haut ist die fokussierte UV-Strahlung nicht gewöhnt, weswegen am Anfang schwächer bestrahlt wird, damit einen angenehme Bräune über die Zeit entsteht und die Haut sich mäßig anpasst. Ebenfalls sind die lichtempfindlichen Augen keineswegs an die Strahlung gewöhnt, weshalb eine Solarium Schutzbrille unabdingbar ist. Selbst bei geschlossenen Lidern ist eine Solarium Schutzbrille Pflicht, da die Haut über den Augen sehr dünn ist und UV-Strahlen damit immer noch die Netzhaut im Augeninneren beschädigen können. Generell sollte das Solarium häufiger und in regelmäßigen Abständen benutzt werden, da damit selbst bei niedriger Strahlenintensität ein gleichmäßiges, zufriedenstellendes Ergebnis geschaffen werden kann. Denn unregelmäßige und intensive Sitzungen können die Haut strapazieren und sehr stark reizen, da die Haut keine Chance hatte sich zuvor an die UV-Strahlen zu gewöhnen. Auch hier gilt: Ein gleichmäßiges Ergebnis braucht Zeit – und Ihre Haut braucht zwischen zwei Sitzungen mindestens 48 Stunden Pause.

Die wichtigsten Regeln nach der UV-Schutz-Verordnung

Für Sonnenstudios gilt in Deutschland die UV-Schutz-Verordnung (UVSV). Sie schreibt vor, wie Studios beraten und dosieren müssen – und liefert auch für Heimsolarien die beste Orientierung. Diese Punkte sollten Sie vor jedem Besuch kennen:

1. Erst ab 18 Jahren

Minderjährige dürfen Solarien in Sonnenstudios und öffentlich zugänglichen Räumen nicht nutzen (§ 4 NiSG). Das Studio muss den Hinweis „Benutzung von Solarien für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verboten“ gut sichtbar aushängen.

2. Hauttyp bestimmen lassen

Vor der ersten Nutzung muss geschultes Fachpersonal Ihren Hauttyp mit einem Fragebogen aus 10 Fragen bestimmen (Hautfarbe, Sommersprossen, Haar- und Augenfarbe, Reaktion auf Sonne usw.). Bei Hauttyp I und II wird von der Solariumnutzung abgeraten, weil diese Haut kaum Eigenschutz aufbaut.

3. Ausschlussgründe kennen

Auch unabhängig vom Hauttyp sollten Sie auf das Solarium verzichten, wenn zum Beispiel einer dieser Punkte zutrifft:

  • rötliche Haare, Neigung zu Sommersprossen oder Sonnenbrandflecken
  • mehr als 40 bis 50 Muttermale oder auffällige Leberflecke
  • aktueller Sonnenbrand oder häufige Sonnenbrände in der Kindheit
  • Hautkrebs (auch Vorstufen) bei Ihnen oder schwarzer Hautkrebs bei Eltern oder Kindern
  • Hautkrankheiten, geschwächtes Immunsystem
  • Medikamente oder Kosmetika, die die Haut lichtempfindlicher machen (z. B. Johanniskraut)

4. Dosierungsplan einhalten

Das Studio erstellt Ihnen einen individuellen Dosierungsplan für das jeweilige Gerät. Die wichtigsten Grenzen:

  • Die erste Bestrahlung ungebräunter Haut ist auf eine niedrige Einstiegsdosis begrenzt (100 J/m²).
  • Höchstens eine UV-Bestrahlung pro Tag – Sonne oder Solarium, nicht beides.
  • Mindestens 48 Stunden Abstand zwischen den Sitzungen.
  • Maximal 3 Sitzungen pro Woche und maximal 10 pro Monat bzw. pro Serie.
  • Nach einer Serie eine Pause mindestens so lang wie die Serie selbst.
  • Insgesamt höchstens 50 Sonnenbäder bzw. Solariumbesuche pro Jahr.

5. Schutzbrille, keine Kosmetik, kein Sonnenbrand

Das Studio muss Ihnen kostenlos eine UV-Schutzbrille aushändigen – tragen Sie sie bei jeder Sitzung. Entfernen Sie einige Stunden vorher Make-up und Parfüm und verwenden Sie in der Kabine weder Sonnenschutzmittel noch Bräunungsbeschleuniger. Tritt ein Sonnenbrand, Juckreiz oder Brennen auf, legen Sie eine Pause ein und holen Sie ärztlichen Rat ein, bevor Sie weitermachen.

6. Seriöse Studios erkennen

Meiden Sie Selbstbedienungsstudios ohne Personal. Ein gutes Studio kann ein Schulungszertifikat vorweisen, berät Sie kostenlos und weist Sie von sich aus auf die Gesundheitsrisiken hin. Eine Checkliste bietet der Solarien-Check des Bundesamts für Strahlenschutz.

Quellen: UV-Schutz-Verordnung (Anlagen 1, 5 und 7), § 4 NiSG, Bundesamt für Strahlenschutz.

Wichtige Hinweise zur Solarium-Nutzung

  • Erst ab 18: In Sonnenstudios ist die Nutzung für Minderjährige gesetzlich verboten (§ 4 NiSG, UV-Schutz-Verordnung). Auch zu Hause sollten Kinder und Jugendliche kein Solarium nutzen.
  • Hauttyp beachten: Bei Hauttyp I und II rät die UV-Schutz-Verordnung von der Nutzung ab.
  • Schutzbrille: Immer eine UV-Schutzbrille tragen – Sonnenbrille oder geschlossene Augen reichen nicht.
  • Pausen: Zwischen zwei Sitzungen mindestens 48 Stunden Abstand halten und Sonnenbrand unbedingt vermeiden.
  • Risiko: Laut Bundesamt für Strahlenschutz erhöht UV-Strahlung aus Solarien das Hautkrebsrisiko; das BfS rät von der Nutzung ab.

Mehr dazu: Hinweise des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS)

Ein Solarium sollte nur mit Vorsicht und nach fachkundiger Beratung genutzt werden: Bei Hauttyp I und II rät die UV-Schutz-Verordnung ganz von der Nutzung ab, und lange, starke oder häufige Bestrahlungen erhöhen für alle Hauttypen das Risiko von Sonnenbrand und Hautkrebs. Hellhäutigen Menschen wird auch geraten oder bestehen selber darauf, Sonnenschutzmittel zu verwenden, wodurch die Strahlen abgeschwächt werden sollen. Dem muss man sich unbedingt bewusst sein, denn damit kann sich die Zeit bis zum gewünschten Ergebnis bei Verwendung von Sonnenschutzmitteln verzögern. Gehört man zu den Menschen, die Tattoos besitzen und diese liebend gerne lange gut erhalten möchte, sollte immer darauf geachtet werden, spezielle Cremes für Tattoos zu verwenden, die das Erblassen der Farbstoffe im Tattoo auf der Haut verhindern oder verzögern. Nicht nur das Aussehen des ungeschützten Tattoos kann gefährdet werden, sondern auch die Haut an sich, da viele Menschen oft vergessen, dass ein Tattoo auch nur eine farbige Narbe ist. Dort können die UV-Stahlen besonders tief eindringen und Schäden verursachen, wenn es nicht gut eingecremt oder abgedeckt wird.